Sie können Ihre Mikrowelle reinigen, indem Sie Verschmutzungen zuerst mit Wasserdampf aufweichen und anschließend Innenraum, Drehteller und Dichtungen mit einem milden Hausmittel auswischen. Mikrowelle reinigen gelingt damit meist ohne Spezialreiniger, weil Wärme und Feuchtigkeit Fett und Speisereste lösen und das Abwischen deutlich leichter machen.
Wichtige Fakten auf einen Blick
- Bei normaler Nutzung reicht eine wöchentliche Grundreinigung, während Vielnutzer Spritzer idealerweise direkt nach dem Abkühlen mit einem feuchten Tuch entfernen.
- Für die Dampfmethode erhitzen Sie 200-300 ml Wasser in einer mikrowellengeeigneten Schüssel 3-5 Minuten und lassen die Tür danach 5 Minuten geschlossen.
- Mikrowelle reinigen Hausmittel funktioniert besonders gut mit Zitrone oder Essig, weil der Dampf Fett löst und Gerüche reduziert, ohne scheuernde Partikel zu benötigen.
- Mikrowelle reinigen Zitrone eignet sich für Fettfilm und Geruch, weil Zitronensaft Säuren enthält und der warme Dampf den Innenraum gleichmäßig benetzt.
- Mikrowelle reinigen Essig hilft zusätzlich bei Kalkrändern, wenn Sie Essig mit Wasser mischen und nach dem Dämpfen mit klarem Wasser nachwischen.
- Hartnäckige Verkrustungen entfernen Sie in 2-3 Durchgängen: erst dämpfen, dann punktuell mit Backpulverpaste 10 Minuten einwirken lassen und sanft abwischen.
Eine verschmutzte Mikrowelle ist kein reines Optikproblem: Speisereste und Spritzer bilden einen Nährboden, auf dem sich Keime vermehren können, und sie übertragen Gerüche auf frisch erwärmte Speisen. Küchenhygiene bedeutet auch, Oberflächen regelmäßig zu reinigen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen oder durch Spritzer belastet werden. Hinweise zur allgemeinen Küchenhygiene und zum sicheren Umgang mit Lebensmitteln finden Sie beim Bundesinstitut für Risikobewertung zur Küchenhygiene.
Hinzu kommt die Technik: Eingetrocknete Beläge absorbieren Mikrowellenenergie lokal und werden bei jedem Betrieb erneut erhitzt. Das begünstigt eingebrannte Stellen und kann dazu führen, dass sich Geruch und Geschmack von alten Speisen festsetzen. Auch der Drehteller leidet, wenn Fett und Zuckerreste regelmäßig aufheizen und anhaften, denn dann wird das Abwischen später deutlich aufwendiger.
Als praxistauglicher Rhythmus hat sich etabliert: Bei normaler Nutzung 1-mal pro Woche innen auswischen und den Drehteller spülen. Bei täglichem Kochen oder häufigem Aufwärmen von Saucen, Haferbrei oder Babybrei lohnt ein kurzes Nachreinigen nach jeder sichtbaren Verschmutzung, sobald das Gerät abgekühlt ist. Das dauert oft weniger als 60 Sekunden und verhindert, dass Spritzer beim nächsten Durchgang festbrennen.

Für das Mikrowelle sauber machen genügen meist einfache Hausmittel, weil die Kombination aus Wärme, Dampf und milden Säuren Verschmutzungen zuverlässig löst. Bewährt sind vier Ansätze, die Sie je nach Art der Verschmutzung wählen können:
Der Vorteil dieser Methoden liegt in der Kontrolle über Dosierung und Rückstände: Sie verwenden Lebensmittel oder haushaltsübliche Stoffe und spülen anschließend mit klarem Wasser nach. Das ist auch dann praktisch, wenn Sie empfindliche Oberflächen schonen möchten, denn aggressive Scheuermittel können Kratzer verursachen, in denen sich Schmutz später schneller festsetzt.
Als Faustregel für die Auswahl: Fett und Saucenspritzer zuerst mit Dampf lösen, Gerüche mit Zitrone oder Natron angehen, Kalkränder mit Essig gezielt behandeln und eingebrannte Punkte mit Backpulverpaste bearbeiten. Informationen zur sicheren Anwendung von Reinigern im Haushalt, inklusive des Grundsatzes, Reinigungsmittel nicht zu mischen, bündelt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zu Reinigungsmitteln.
Die Zitronenmethode ist eine der schnellsten Varianten für eine regelmäßige Innenreinigung, weil der heiße Dampf Beläge anweicht und der Zitronensaft Fettfilm unterstützt. Sie benötigen eine mikrowellengeeignete Schüssel oder einen Messbecher aus Glas und ein weiches Tuch.
Sicherheitshinweis: Verwenden Sie nur mikrowellengeeignete Gefäße und achten Sie auf heißen Wasserdampf beim Öffnen der Tür. Grundlagen, welche Materialien für die Mikrowelle geeignet sind und wie Glas, Keramik oder bestimmte Kunststoffe einzuordnen sind, beschreibt die Schweizer Beratungsstelle für Unfallverhütung unter Sicherheitstipps zum Mikrowellenherd.
Warum das funktioniert: Der Dampf löst angetrocknete Stärke und Zucker an, während die Säure der Zitrone Fett und Gerüche reduziert. Wenn nach dem ersten Durchgang noch Flecken sichtbar sind, wiederholen Sie das Erhitzen 2 Minuten und wischen erneut, statt stärker zu scheuern.

Essig gehört zu den effektivsten Hausmitteln, wenn Fett, leichte Verkrustungen und Gerüche gleichzeitig gelöst werden sollen. Wichtig ist ein korrektes Mischverhältnis und genügend Zeit, damit der Dampf die Rückstände anweicht.
Für hartnäckige, eingebrannte Stellen eignet sich eine Paste aus Backpulver und Wasser: Mischen Sie 2-3 Teelöffel Backpulver mit wenig Wasser, bis eine streichfähige Konsistenz entsteht. Tragen Sie die Paste punktuell auf die Verschmutzung auf, lassen Sie sie 10-15 Minuten einwirken und lösen Sie den Belag dann mit einem weichen Schwamm oder Tuch. Danach gründlich feucht nachwischen.
Bei starken Verkrustungen erzielen Sie oft die besten Ergebnisse, wenn Sie Methoden kombinieren: erst mit Essig-Wasser dämpfen (zum Einweichen), danach die verbleibenden Flecken mit Backpulver-Paste behandeln. So vermeiden Sie starkes Schrubben und reduzieren das Risiko, empfindliche Beschichtungen zu beschädigen.
Wenn Speisereste richtig eingebrannt sind, hilft ein systematisches Vorgehen in mehreren Durchgängen. Ziel ist, die Kruste zuerst zu durchfeuchten und zu lösen, statt sie trocken abzureiben.
Verzichten Sie auf aggressive Scheuermittel, Stahlwolle und harte Bürsten, sie können Beschichtungen und den Innenraum verkratzen. Auch kratzende Topfreiniger sind ungeeignet. Kratzer sehen nicht nur unschön aus, sie bieten Schmutz außerdem neue Angriffspunkte und können die Reinigung künftig erschweren.

Kalk entsteht vor allem dort, wo häufig mit Wasser gedämpft wird und Tropfen wiederholt antrocknen, etwa an der Decke oder rund um Lüftungsbereiche. Erkennbar ist er an hellen, kreidigen Flecken oder einem rauen Film, der sich mit normalem Spülwasser nur schwer entfernen lässt.
Hartnäckige Gerüche entstehen häufig durch fetthaltige Dämpfe (zum Beispiel Fisch) oder angebrannte Spritzer. Zum Neutralisieren helfen Hausmittel, die Geruchsmoleküle binden oder überdecken:
Verwenden Sie beim Erwärmen von Speisen eine Abdeckhaube, damit Spritzer gar nicht erst festbrennen. Wischen Sie frische Spritzer möglichst sofort mit einem feuchten Tuch ab, so entstehen weder Kalkränder durch antrocknende Tropfen noch hartnäckige Geruchsquellen.
Mit ein paar festen Routinen bleibt die Mikrowelle dauerhaft sauber, ohne dass sich Fettfilm, Gerüche oder Eingebranntes überhaupt erst aufbauen. Entscheidend ist, Verschmutzungen früh zu entfernen, bevor sie austrocknen und sich festsetzen.
Nutzen Sie Mikrofasertücher für den Innenraum, sie nehmen Fett gut auf und hinterlassen wenig Fusseln. Für empfindliche Flächen eignen sich weiche Schwämme oder eine sanfte Bürste für Ecken. Verwenden Sie milde Reinigungsmittel (Spülmittel, Natronlösung oder Zitronenwasser). Auf Scheuermilch, Stahlwolle und aggressive Ofenreiniger sollten Sie verzichten, da sie Beschichtungen und Dichtungen angreifen können.
Professionelle Unterstützung lohnt sich bei Defekten (zum Beispiel beschädigte Dichtung, Tür schließt nicht sauber, ungewöhnliche Geräusche), bei hartnäckigen Schäden wie verbrannten Stellen, die nicht mehr lösbar sind, oder wenn eine umfassende Küchenreinigung ansteht und mehrere Geräte hygienisch tiefengereinigt werden sollen.
Eine saubere Mikrowelle gelingt meist ohne Spezialchemie. Für die schnelle Grundreinigung hat sich Dampf mit Wasser und Spülmittel bewährt, weil er Verschmutzungen anlöst und das Auswischen deutlich erleichtert. Gegen Fett helfen Natron oder ein Tropfen Spülmittel im warmen Wasser, gegen Kalk und matte Beläge wirken Essig-Wasser (3:1) oder Zitronensäure in geringer Dosierung. Unangenehme Gerüche lassen sich zuverlässig neutralisieren, etwa mit einer Schale Natron über Nacht, Kaffeepulver als Geruchsabsorber oder Zitronendampf für einen frischen Innenraum.
Am größten ist der Effekt durch regelmäßige Pflege: Wenn Sie Spritzer direkt entfernen, den Drehteller sauber halten und Dichtungen wöchentlich abwischen, bleibt die Mikrowelle hygienischer, die Geruchsbildung nimmt ab und das Gerät wird im Alltag angenehmer zu nutzen. Zusätzlich kann eine saubere Mikrowelle die Lebensdauer unterstützen, weil Ablagerungen, klemmende Rollen oder verschmutzte Kanten weniger Stress für Mechanik und Material bedeuten.
Wenn Sie noch mehr praktische Routinen für Küche, Bad und Haushalt suchen, entdecken Sie weitere Tipps auf hausblatt.com. Bei hartnäckigen Fällen oder wenn Sie eine gründliche Reinigung aus einer Hand wünschen, kann auch eine professionelle Reinigungsfirma die passende Lösung sein.
Für die Dampfmethode reichen 200-300 ml Wasser in einer mikrowellengeeigneten Schüssel. Erhitzen Sie das Wasser 3-5 Minuten und lassen Sie die Tür danach 5 Minuten geschlossen stehen. So löst sich Fett und eingeweichte Speisereste lassen sich leichter abwischen.
Ja, Essig funktioniert gut gegen Kalkränder und reduziert Gerüche. Mischen Sie Essig mit Wasser etwa im Verhältnis 1:3 und verwenden ihn wie Zitronendampf, danach mit klarem Wasser nachwischen. Essig ist stärker als Zitrone gegen Kalk, Zitrone duftet dafür frischer.
Der Drehteller sollte bei normaler Nutzung einmal pro Woche gespült werden. Viele Drehteller sind spülmaschinengeeignet, prüfen Sie aber vorab das Material. Regelmäßiges Reinigen verhindert, dass Fett und Zuckerreste einbrennen und die Reinigung später aufwendiger wird.
Bei hartnäckigen Verkrustungen sind 2-3 Durchgänge sinnvoll: erst dämpfen, dann eine Paste aus Backpulver auftragen und 10 Minuten einwirken lassen. Anschließend sanft abwischen und bei Bedarf den Vorgang wiederholen. So lösen sich auch feste Beläge ohne aggressive Chemie.
Langfristig helfen regelmäßige Reinigung und Geruchsabsorber wie eine Schale Natron über Nacht oder Kaffeepulver. Zitronendampf neutralisiert Gerüche kurzfristig und hinterlässt einen frischen Duft. Bei stark anhaftenden Gerüchen kann eine Kombination aus Natron und anschließendem Dampf nützlich sein.
Oft übersehen werden Dichtungen, die Rollen unter dem Drehteller und interne Kanten. Im Artikel wird empfohlen, Dichtungen wöchentlich abzuwischen und Rollen bei Bedarf zu säubern, damit Mechanik und Material weniger belastet werden. Sauberkeit verlängert die Lebensdauer der Mikrowelle.
Eine professionelle Reinigung empfiehlt sich, wenn Verschmutzungen sehr hartnäckig sind oder mehrere Geräte gleichzeitig tiefengereinigt werden sollen. Auch bei empfindlichen Materialien oder wenn Sie Zeit sparen wollen, kann ein Profi helfen. Für den Alltag genügen meist die beschriebenen Hausmittel und Routinen.
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