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Dachdecker gesucht? Alles über Aufgaben, Kosten und die Profi-Suche 2026

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  • Vor 7 Stunden veröffentlicht

Das Dach ist die Krone Ihres Hauses – eine Investition, bei der nichts schiefgehen darf. Doch die Suche nach dem richtigen Fachbetrieb ist oft von Unsicherheit geprägt: Sind die veranschlagten Kosten für 2026 realistisch? Woran erkennt man einen seriösen Profi und wie vermeidet man die gefürchteten „Dachhaie“? Wenn Sie vor einer Sanierung, einer Reparatur oder einem Neubau stehen, sind diese Fragen entscheidend für den Erfolg Ihres Projekts.

Dieser Ratgeber gibt Ihnen die nötige Sicherheit an die Hand. Wir zeigen Ihnen detailliert, welche Aufgaben ein moderner Dachdecker heute übernimmt – von der klassischen Eindeckung über die energetische Sanierung bis hin zur Installation von Solaranlagen. Sie erhalten einen transparenten Überblick über aktuelle Kostenstrukturen und erfahren, wie Sie unseriöse Angebote von fundierten Kostenvoranschlägen unterscheiden.

Zusätzlich informieren wir Sie über gesetzliche Sanierungspflichten und zeigen Ihnen, welche Fördermöglichkeiten Sie für Ihr Vorhaben nutzen können. So schaffen Sie eine solide Grundlage, um den perfekten Fachbetrieb für Ihr Dach zu finden und Ihr Projekt erfolgreich umzusetzen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Verstehen Sie das moderne Berufsbild: Ein Dachdecker ist heute Experte für die gesamte energieeffiziente Gebäudehülle, nicht nur für Ziegel.
  • Erhalten Sie einen Einblick in die Kostenstruktur 2026, von aktuellen Stundensätzen für Meister und Gesellen bis zur Entwicklung der Materialpreise.
  • Erfahren Sie, welche zentrale Rolle der Fachbetrieb bei der energetischen Sanierung und der Installation von Solaranlagen gemäß GEG spielt.
  • Lernen Sie die entscheidenden Qualitätsmerkmale kennen, um einen zuverlässigen Meisterbetrieb in Ihrer Region zu finden und teure Fehler zu vermeiden.

Was macht ein Dachdecker? Das moderne Berufsbild im Jahr 2026

„Ein Dach über dem Kopf“ – diese Redewendung beschreibt ein Grundbedürfnis. Doch wer sorgt dafür, dass dieses Dach nicht nur vorhanden, sondern auch dicht, sicher und energieeffizient ist? Die Antwort lautet: der Dachdecker. Das moderne Berufsbild hat sich weit über das traditionelle Decken von Ziegeln hinausentwickelt. Im Jahr 2026 ist dieser Handwerker ein hochqualifizierter Spezialist für die gesamte Gebäudehülle, dessen Arbeit entscheidend zum Werterhalt und zur Energiebilanz Ihrer Immobilie beiträgt. Seine Aufgabe ist es, Ihr Gebäude vor Witterungseinflüssen zu schützen und gleichzeitig den gesetzlichen Anforderungen an die Wärmedämmung gerecht zu werden. In Deutschland sichert die Meisterpflicht eine hohe Ausführungsqualität. Das umfassende Berufsbild des Dachdeckers zeigt die Komplexität der heutigen Anforderungen, von der klassischen Eindeckung bis zu modernen Energiedach-Systemen.

Kernaufgaben: Mehr als nur Ziegel und Pfannen

Die Aufgaben eines Dachdeckers sind heute so vielfältig wie die Materialien, mit denen er arbeitet. Sein Tätigkeitsfeld umfasst die gesamte äußere Schutzschicht eines Gebäudes. Zu den zentralen Leistungen gehören:

  • Dachabdichtung und -eindeckung: Als primärer Schutz vor Feuchtigkeit werden Steil- und Flachdächer mit Materialien wie Ziegeln, Schiefer, Metall oder Bitumenbahnen fachgerecht abgedichtet.
  • Einbau von Dachelementen: Die Integration von Dachfenstern, Lichtkuppeln und modernen Belüftungssystemen sorgt für ein angenehmes und gesundes Wohnklima im Dachgeschoss.
  • Fassaden- und Bauwerksabdichtung: Auch die Bekleidung von Außenwänden sowie die Abdichtung von erdberührten Bauteilen wie Kellern oder Balkonen gehört zum erweiterten Aufgabenbereich. Zunehmend ist er auch für die Montage von Photovoltaik-Anlagen zuständig.

Zimmerer, Klempner oder Dachdecker? Die feinen Unterschiede

Auf der Baustelle treffen oft mehrere Gewerke aufeinander, deren Zuständigkeiten klar getrennt sind. Die Abgrenzung ist für Bauherren entscheidend. Vereinfacht gesagt: Der Zimmerer errichtet das „Skelett“ des Daches, also den Dachstuhl aus Holz. Der Dachdecker bringt anschließend die schützende „Haut“ auf – die Eindeckung, Dämmung und Abdichtung. Metallarbeiten wie Dachrinnen, Fallrohre oder Blechverkleidungen am Kamin fallen hingegen in den Bereich des Spenglers (regional auch Klempner genannt). Bei komplexen Sanierungen kann ein Generalunternehmer die Koordination übernehmen, während für spezifische Reparaturen das jeweilige Einzelgewerk der richtige Ansprechpartner ist.

Leistungsspektrum: Energetische Sanierung und Solartechnik

Die Aufgaben eines Dachdeckers haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Weit über die klassische Eindeckung hinaus ist er heute ein zentraler Akteur für die Energieeffizienz von Gebäuden. Insbesondere im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) spielt seine Arbeit eine entscheidende Rolle, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und langfristig Heizkosten zu senken. Das moderne Leistungsspektrum umfasst dabei alles von der Dämmung bis zur Stromerzeugung.

Neben der Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen, die oft aus einer Hand angeboten werden, gewinnen auch ökologische Lösungen wie die Dachbegrünung an Bedeutung. Ein Gründach sieht nicht nur ansprechend aus, sondern verbessert auch das Mikroklima, schützt die Dachabdichtung und wirkt als natürliche Dämmung. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Wartung, um Sturmschäden vorzubeugen und die Langlebigkeit des Daches zu sichern.

Dachdämmung: Effizienz von oben

Eine fachgerechte Dachdämmung ist der effektivste Weg, um Wärmeverluste im Winter und Überhitzung im Sommer zu vermeiden. Die Wahl der Methode und des Materials hängt von der Dachkonstruktion und dem Budget ab. Die zwei gängigsten Verfahren sind:

  • Aufsparrendämmung: Hier wird eine geschlossene Dämmschicht von außen auf den Dachsparren verlegt. Vorteil ist die Vermeidung von Wärmebrücken, was sie zur energetisch besten, aber auch teuersten Lösung macht.
  • Zwischensparrendämmung: Das Dämmmaterial wird zwischen die Sparren geklemmt. Sie ist kostengünstiger und ideal für den nachträglichen Dachausbau, erfordert aber eine sehr sorgfältige Ausführung, um Schimmelbildung zu verhindern.

Als Materialien kommen neben klassischer Mineralwolle zunehmend ökologische Dämmstoffe wie Holzfaser oder Zellulose zum Einsatz.

Solar-Dächer: Die Kombination von Eindeckung und Energie

Die Energiewende findet auf dem Dach statt, und der Dachdecker ist ihr wichtigster Handwerker. Er sorgt nicht nur für die sichere Montage von Solarmodulen, sondern berät auch zu integrierten Lösungen. Besonders ästhetisch sind sogenannte Indach-Systeme, bei denen die Solarzellen die Funktion der Dachziegel übernehmen und eine homogene Dachfläche bilden.

Vor jeder Installation ist eine Prüfung der Dachstatik unerlässlich, um die zusätzliche Last sicher tragen zu können. Die Montage der Module und die Herstellung der Wetterfestigkeit liegen in der Hand des Dachdeckers. Für den elektrischen Anschluss und die Inbetriebnahme ist die enge Zusammenarbeit mit einem Elektriker entscheidend. Für solche komplexen Projekte ist die Wahl eines qualifizierten Fachbetriebs entscheidend. Eine gute Anlaufstelle für die Suche ist der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks, der zertifizierte Betriebe listet.

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Dachdecker Kosten 2026: Preise, Kalkulation und Fördermittel

Die Kosten für einen Dachdecker setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Neben dem reinen Arbeitslohn spielen Materialpreise, der Projektumfang und weitere Nebenkosten eine entscheidende Rolle. Eine transparente Kalkulation ist der Schlüssel, um Ihr Budget realistisch zu planen und finanzielle Überraschungen zu vermeiden.

Die wichtigsten Kostenpunkte im Überblick:

  • Aktuelle Stundenverrechnungssätze: Die Qualifikation des Handwerkers ist ein wesentlicher Preistreiber. Aktuell liegen die Stundensätze für einen Dachdecker-Gesellen in Deutschland zwischen 60 € und 75 €, während ein Meister mit 75 € bis 95 € pro Stunde kalkuliert wird. Diese Sätze spiegeln die hohe fachliche Kompetenz wider, die in der offizielle Ausbildungsordnung für Dachdecker verankert ist.
  • Materialpreisentwicklung: Die Preise für Baustoffe wie Dämmmaterial, Holz und Ziegel sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Rohstoffknappheit und hohe Energiekosten können Ihr Projektbudget direkt beeinflussen. Holen Sie daher Angebote ein, die eine möglichst lange Preisbindung garantieren.
  • Festpreis vs. Aufmaß: Klären Sie vorab, ob Sie ein Festpreisangebot oder eine Abrechnung nach Aufmaß erhalten. Ein Festpreis bietet maximale Kostensicherheit, während die Abrechnung nach Aufmaß flexibler ist, aber zu höheren Endkosten führen kann, wenn mehr Material oder Zeit benötigt wird.
  • Versteckte Kosten: Planen Sie unbedingt auch Nebenkosten ein. Dazu gehören typischerweise Gerüstbau, die fachgerechte Schuttentsorgung und Anfahrtskosten, die oft als Pauschale berechnet werden.

Beispielkalkulation für typische Dacharbeiten

Um Ihnen ein besseres Gefühl für die Dimensionen zu geben, finden Sie hier einige Richtwerte. Beachten Sie, dass dies Durchschnittspreise sind, die je nach Region, Gebäude und Materialwahl stark variieren können.

  • Einfache Neueindeckung: Für das reine Abdecken und Neueindecken eines Daches mit Standard-Dachziegeln können Sie mit Kosten zwischen 80 € und 150 € pro Quadratmeter rechnen.
  • Energetische Dachsanierung: Wenn zusätzlich eine moderne Aufsparrendämmung nach aktuellen Standards verbaut wird, steigen die Kosten auf etwa 200 € bis 350 € pro Quadratmeter. Diese Investition senkt jedoch langfristig Ihre Heizkosten.
  • Kleinreparaturen: Für das Auswechseln weniger Ziegel oder das Abdichten einer kleinen Undichtigkeit berechnen Betriebe oft eine Mindestpauschale (z. B. 150 € – 300 €), um Anfahrt und Rüstzeit zu decken.

Staatliche Förderung und Steuervorteile nutzen

Eine Dachsanierung ist eine große Investition, doch der Staat unterstützt Sie dabei. Mit den richtigen Programmen können Sie die finanzielle Belastung erheblich reduzieren und die Modernisierung erfolgreich umsetzen.

  • BAFA- und KfW-Zuschüsse: Für energetische Maßnahmen wie eine neue Dämmung gibt es attraktive Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder zinsgünstige Kredite von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
  • Handwerkerleistungen absetzen: Sie können 20 % der reinen Arbeitskosten (bis maximal 1.200 € pro Jahr) von Ihrer Einkommensteuer absetzen. Wichtig: Die Rechnung muss per Überweisung bezahlt werden.
  • Voraussetzung Energieberater: Für die meisten Förderungen ist die Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten (Energieberater) zwingend erforderlich. Er prüft die geplanten Maßnahmen und bestätigt die Förderfähigkeit.

Den richtigen Dachdecker finden: Qualitätsmerkmale und Auswahl

Die Wahl des passenden Handwerkers ist entscheidend für den Erfolg Ihres Dachprojekts und schützt Sie vor teuren Fehlentscheidungen. Ein sorgfältiger Auswahlprozess stellt sicher, dass Ihr Dach in kompetenten Händen ist. Setzen Sie dabei bevorzugt auf einen regionalen Dachdecker. Dieser kennt nicht nur die lokalen Bauvorschriften, sondern ist bei Rückfragen oder für spätere Wartungsarbeiten schnell vor Ort. Kürzere Anfahrtswege bedeuten oft auch geringere Kosten.

Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist der Meistertitel. Ein Meisterbetrieb bürgt für fundierte Fachkompetenz und ist eine wichtige Voraussetzung für eine solide Gewährleistung. Bereiten Sie sich auf das Erstgespräch vor, um unseriöse Anbieter, sogenannte „Dachhaie“, schnell zu entlarven. Diese erkennen Sie oft an aggressivem Drängen auf einen schnellen Vertragsabschluss und unklaren Angeboten.

Checkliste für das Erstgespräch:

  • Ist der Betrieb in der Handwerkskammer eingetragen und als Meisterbetrieb qualifiziert?
  • Verfügen Sie über eine gültige Betriebshaftpflichtversicherung (Nachweis verlangen)?
  • Können Sie Referenzprojekte in der Umgebung vorweisen?
  • Wer ist der feste Ansprechpartner während der gesamten Bauphase?

Angebote vergleichen: Nicht nur auf den Preis schauen

Das günstigste Angebot ist nicht immer das beste. Prüfen Sie die Vollständigkeit: Sind alle Posten wie Gerüstbau, Materialkosten und die Entsorgung von Bauschutt detailliert aufgeführt? Verifizieren Sie Online-Bewertungen, indem Sie gezielt nach Referenzen fragen. Ein seriöser Betrieb wird Ihnen diese gerne nennen. Besonders wichtig bei den Zahlungsmodalitäten: Leisten Sie niemals die volle Summe als Vorkasse. Üblich sind Abschlagszahlungen nach Baufortschritt und eine Schlussrechnung nach mängelfreier Abnahme der Arbeiten.

Haftung und Versicherung im Schadensfall

Ein solides Sicherheitsnetz ist unerlässlich. Bestehen Sie auf den Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung. Diese deckt Schäden ab, die der Handwerker während der Arbeit an Ihrem Eigentum verursacht. Für die Gewährleistung gelten gesetzliche Fristen: Nach dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) sind es für Arbeiten an einem Bauwerk fünf Jahre. Bei einem Vertrag nach VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) sind es in der Regel vier Jahre. Während der Bauphase ist der beauftragte Betrieb zudem verpflichtet, die Baustelle zu sichern – auch gegen unvorhergesehene Ereignisse wie Sturmschäden.

Ihr Projekt mit Hausblatt planen: Vom Ratgeber zum Fachbetrieb

Sie haben nun einen umfassenden Überblick über die Aufgaben, die Ausbildung und die Kosten eines Dachdeckers. Der nächste Schritt ist die konkrete Planung Ihres eigenen Vorhabens. Hausblatt steht Ihnen hierbei als verlässlicher Partner zur Seite – von der ersten Idee über die detaillierte Kostenkalkulation bis hin zur Auswahl des perfekten Fachbetriebs. Wir begleiten Sie auf dem gesamten Weg und stellen sicher, dass Ihr Projekt ein voller Erfolg wird.

Nutzen Sie unsere kostenlosen Online-Rechner, um eine erste, realistische Kostenschätzung für Ihr Dachprojekt zu erhalten. Diese Tools geben Ihnen eine solide Grundlage für Ihre Budgetplanung. Anschließend finden Sie in unserem Firmenverzeichnis geprüfte Dachdecker und Handwerksbetriebe direkt in Ihrer Nähe. So wird der Weg vom Wissen zur Umsetzung einfach und transparent.

Vorbereitung für die Handwerkersuche

Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu präzisen Angeboten und einer reibungslosen Zusammenarbeit. Bevor Sie einen Handwerker kontaktieren, sollten Sie folgende Punkte vorbereiten:

  • Einfaches Lastenheft erstellen: Notieren Sie alle Wünsche und Anforderungen. Welche Materialien bevorzugen Sie (z.B. Ziegel, Schiefer)? Sollen Dachfenster integriert werden? Ist eine zusätzliche Dämmung nach GEG-Standard gewünscht?
  • Dokumente bereithalten: Aussagekräftige Fotos des aktuellen Zustands und, falls vorhanden, Baupläne helfen dem Profi enorm bei der ersten Einschätzung und Kalkulation.
  • Frühzeitig anfragen: Qualifizierte Handwerker sind oft Monate im Voraus ausgebucht, besonders vor dem Winter oder in der Hauptsaison. Beginnen Sie Ihre Suche daher rechtzeitig.

Hausblatt als Ihr Mentor am Bau

Unser Anspruch geht über die reine Informationsvermittlung hinaus. Wir verstehen uns als Ihr Mentor für alle Bau- und Wohnprojekte. Deshalb finden Sie bei uns nicht nur Ratgeber zum Thema Dach, sondern auch weiterführende Artikel zu angrenzenden Gewerken wie Zimmerern oder Bauunternehmen. Wir halten Sie über neue Baustandards, Gesetze und Fördermöglichkeiten auf dem Laufenden.

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Ihr Dachprojekt 2026: Der richtige Dachdecker macht den Unterschied

Die Suche nach dem passenden Handwerker ist der entscheidende Schritt für ein langlebiges und sicheres Dach. Wie Sie in unserem Ratgeber erfahren haben, hat sich das Berufsbild stark gewandelt. Ein moderner Dachdecker ist heute nicht nur für die Eindeckung zuständig, sondern auch Ihr Experte für zukunftsweisende Themen wie energetische Sanierung und die Installation von Solaranlagen. Eine klare Vorstellung der Kosten für 2026 und das Wissen um Qualitätsmerkmale schützen Sie vor Fehlentscheidungen und helfen Ihnen, staatliche Fördermittel optimal auszuschöpfen.

Mit dieser fundierten Wissensbasis sind Sie bestens für die Planung und Umsetzung Ihres Vorhabens gerüstet. Hausblatt begleitet Sie auf diesem Weg als zentrale Anlaufstelle. Nutzen Sie unser umfangreiches Verzeichnis qualifizierter Fachbetriebe, unsere kostenlosen Ratgeber und praktischen Planungstools, um Ihr Projekt bis ins Detail vorzubereiten. Unsere regelmäßig aktualisierten Experten-Tipps zu Kosten und Recht geben Ihnen zusätzliche Sicherheit.

Wenn die Planung steht, beginnt die Suche nach dem Profi. Starten Sie jetzt und finden Sie den idealen Partner für Ihr Dach.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann ist eine Dachsanierung gesetzlich vorgeschrieben?

Eine komplette Dachsanierung ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn Sie mehr als 10 % der Dachfläche erneuern. Dies ist im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt und greift beispielsweise, wenn die gesamte Dacheindeckung ausgetauscht wird. In diesem Fall müssen Sie sicherstellen, dass die Dachdämmung den aktuellen energetischen Anforderungen, insbesondere dem geforderten U-Wert, entspricht. Ziel ist es, die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern und den Wärmeverlust über das Dach zu minimieren.

Wie lange halten moderne Dachziegel und Abdichtungen?

Die Lebensdauer einer Dacheindeckung hängt stark vom Material ab. Hochwertige Tondachziegel können 50 bis 80 Jahre oder länger halten, während Betondachsteine eine durchschnittliche Haltbarkeit von 30 bis 50 Jahren aufweisen. Bei Flachdächern ist die Abdichtung entscheidend: Bitumenbahnen müssen oft nach 20 bis 30 Jahren erneuert werden, moderne Kunststoffbahnen halten hingegen bis zu 40 Jahre. Witterungseinflüsse und regelmäßige Wartung spielen dabei eine wesentliche Rolle für die Langlebigkeit.

Darf ich kleine Reparaturen am Dach selbst durchführen?

Grundsätzlich dürfen Sie kleinere Reparaturen wie den Austausch eines einzelnen, zerbrochenen Dachziegels oder die Reinigung der Dachrinne selbst vornehmen. Allerdings ist dabei höchste Vorsicht geboten, da die Absturzgefahr erheblich ist. Zudem können unsachgemäß durchgeführte Arbeiten zu Folgeschäden wie Undichtigkeiten führen. Für alle Aufgaben, die über simple Ausbesserungen hinausgehen, ist es daher ratsam, einen qualifizierten Dachdecker zu beauftragen, um Sicherheit und fachgerechte Ausführung zu gewährleisten.

Was kostet ein Dachdecker pro Stunde im Jahr 2026?

Eine exakte Vorhersage ist schwierig, aber basierend auf aktuellen Trends und der steigenden Nachfrage nach Fachkräften ist für 2026 mit einem Stundensatz zwischen 75 € und 110 € (netto) für einen Dachdeckergesellen zu rechnen. Die Kosten können je nach Region, Spezialisierung des Betriebs und Komplexität der Arbeit variieren. Meisterstunden sind in der Regel teurer. Diese Sätze decken Lohnkosten und betriebliche Gemeinkosten ab, beinhalten aber noch kein Material.

Wie erkenne ich, ob mein Dach gedämmt werden muss?

Eindeutige Anzeichen für eine unzureichende Dämmung sind hohe Heizkosten im Winter und stark aufgeheizte Räume im Dachgeschoss im Sommer. Auch Eiszapfen, die sich im Winter an der Dachrinne bilden, deuten auf entweichende Wärme hin. Ein Blick in den Spitzboden kann ebenfalls Aufschluss geben: Ist dort keine oder nur eine sehr dünne Dämmschicht sichtbar, besteht Handlungsbedarf. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt zudem bei größeren Sanierungen eine Dämmung nach aktuellem Standard vor.

Wie finde ich einen Dachdecker, der auch Photovoltaik installiert?

Suchen Sie gezielt nach Betrieben mit der Zusatzqualifikation „Fachkraft für Solartechnik“ oder ähnlichen Zertifizierungen. Verwenden Sie bei der Online-Suche Begriffe wie „Dachdecker Photovoltaik“ oder „Solarfachbetrieb“. Viele moderne Dachdecker-Unternehmen bieten die Installation von PV-Anlagen als festen Bestandteil ihres Portfolios an. Fragen Sie bei Angebotseinholung direkt nach Referenzprojekten, um einen kompetenten Partner für die kombinierte Dach- und Solartechnik zu finden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Dachdecker und einem Spengler?

Der Dachdecker ist primär für die Eindeckung der Dachfläche mit Materialien wie Ziegeln, Schiefer oder Bitumen zuständig. Zu seinen Aufgaben gehören auch der Unterbau, die Dämmung und die Abdichtung des Daches. Der Spengler (regional auch Klempner oder Blechner genannt) hingegen verarbeitet Bleche. Er fertigt und montiert Dachentwässerungssysteme wie Dachrinnen und Fallrohre, Kaminverkleidungen und metallische Dacheindeckungen. Beide Gewerke arbeiten auf der Baustelle eng zusammen.

Welche Versicherung zahlt bei einem undichten Dach?

In der Regel kommt die Wohngebäudeversicherung für Schäden auf, die durch ein undichtes Dach infolge von Sturm (ab Windstärke 8), Hagel oder Starkregen entstehen. Wichtig ist: Die Versicherung zahlt meist nur für die Folgeschäden im Gebäude, nicht aber für die Reparatur der undichten Stelle selbst, wenn diese auf Verschleiß oder Wartungsmängel zurückzuführen ist. Schäden an Ihrem beweglichen Eigentum wie Möbeln werden hingegen von der Hausratversicherung abgedeckt.

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